Wie kann ich mir ein Portemonnaie selber machen?

DIY-Mode ist kein Trend, der sonderlich neu ist. Viele Frauen machen ihre Mode gern selber, weil es eine Abwechslung zum stressigen Arbeitsalltag ist und am Ende ein praktisches Produkt steht, das man entweder selber benutzen kann oder als Geschenk für Freunde und Familie dienen kann. Röcke sind einfach zu machende Mode und für Einsteiger sehr geeignet, um in die Welt von DIY hineinzuschnuppern. Aber auch Portemonnaies kann man selber herstellen, wenn man den nötigen Ehrgeiz und einen Funken Geduld und Leidenschaft mitbringt.

Was sind die Vorteile von DIY-Portemonnaies?

Selfmade Portemonnaies eigenen sich toll, um ein wenig Abwechslung in die Tasche zu bringen. Vielen Frauen sind die ewigen Lederportemonnaies in Erdtönen zu langweilig und einfach nicht auffällig genug. Manchmal hat man sich aber auch eine Handtasche gekauft und findet einfach nicht das passende Portemonnaie zur Tasche. Dann kann es sich lohnen selber aktiv zu werden und sich Materialien zu besorgen und einfach einmal loszulegen. Doch bevor man die ersten Schritte macht, sollte man sich über einige grundsätzliche Aspekte des Heimwerkens Gedanken machen. Um ein Portemonnaie zu fertigen, bedarf es nicht nur der nötigen Stoffe und Herstellungsutensilien, es muss nach Möglichkeit eine Anleitung geben, an der sich der Anfänger orientieren kann. Das Internet bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um dem Neuling zu helfen und lässt niemandem im Regen stehen. Zu beachten ist, dass Portemonnaies nicht gerade zu den einfachsten Startübungen gehören und Mann oder Frau sich nicht ärgern sollten, wenn der erste Versuch ein Portemonnaie herzustellen nicht im gewünschten Erfolg mündet. Dadurch das Portemonnaies verschiedene Taschen und Fächer haben, die sich für Münzen, Scheine und Kreditkarten eignen müssen, sind besonders viele kleine Fertigungsschritte von Nöten. Doch stellen wir einmal ein kleines Gedankenexperiment an.

Das Lederportemonnaie zum selber machen

In unserem Beispiel soll ein Lederportemonnaie hergestellt werden. Aufgrund der verschiedenen Taschen und der Größe, brauchen wir 6 Schnitteile, die später auf die 12cm große Geldbörse passen. Das Leder, welches wir uns besorgt haben, muss außen auf die Seitenteile genäht werden. Aus den restlichen Teilen gestalten wir das Innenleben. Was das Material angeht, so kann dieses ganz unterschiedlich sein und sich an den Bedürfnissen des Designers orientieren. Für den Anfang bietet sich allerdings Baumwolle an. Zur Vorbereitung müssen alle Schnitteile des Portemonnaies gebügelt werden. Dies vereinfacht später die Verarbeitung der Materialien. Nachdem die Schnitteile nummeriert wurden und je nach Größe sortiert, kann das erste Schnitteil mit dem Reißverschluss und einem anderen kleinen Schnitteil auf dem größten Baumwollstück vernäht werden. Da es in unserem Beispiel 6 Schnitteile gibt, wird nun je nach Größe der Schnitteile vorgegangen und die benötigten Fächer werden einzeln auf das Hauptteil genäht. Nachdem wir die Fächer abgesteppt haben, müssen wir das fast fertige Portemonnaie noch am Rand umnähen und allen überflüssigen Stoff abschneiden. Das Leder, welches wir bereits parat gelegt haben, wird nun auf die richtige Größe geschnitten und eingefasst. Auch Verschlüsse können auf dem Leder angebracht werden. Zum Schluss muss man das auf passende Größe geschnittene Leder nur noch auf die zusammengesetzten Schnitteile nähen und alles überstehende Material abschneiden. Puh…das war schwierig. An dieser Stelle können die einzelnen Schritte natürlich leider nicht detaillierter beschrieben werden. Wer eine ausführlichere Beschreibung benötigt, der kann die zahlreichen DIY-Seiten im Internet zu Rate ziehen.

DIY-Portemonnaies sind eine tolle Sache, machen aber auch viel Arbeit und sind für ungeübte Anfänger eine echte Herausforderung. Wer am Ende aber das Ziel erreicht hat und sein eigenes Portemonnaie designt hat, der wird daraus viel Befriedigung und Genugtuung ziehen können. Außerdem gibt es doch nichts Schöneres, als sich ganz seinen eigenen Ideen hinzugeben und am Ende etwas geschaffen zu haben, das wahrlich einzigartig ist.

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